Interkulturelles Lernen in dem EU-Programm ERASMUS+

Veranstalter: East-West-East Germany e.V.

Kooperationspartner: Jugendkulturzentrum KULTOPIA und das Music Office Hagen, in der Kooperation mit diesen beiden Einrichtungen werden die meisten Veranstaltungen des Vereins durchgeführt. Beide bringen auch vielseitige Erfahrungen in der Arbeit mit Jugendlichen ein. Des Weiteren wurden Büroräume im Kinder- und Jugendpark Haspe bereitgestellt.

Es wurde gemeinsam mit Student*innen, jungen Geflüchteten und Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund der leitenden Frage „Wer hat Angst vorm weißen Mann?“ nachgegangen. Um einen Einstieg ins Thema zu schaffen, wurde der Begriff des Kritischen Weiß- Sein (engl. Critical Whiteness) diskutiert. Er bezeichnet den kritischen Blick auf Weiß-Sein als soziale Kategorie. Im Gegensatz zu anderen Rassismusanalysen, die Schwarze Menschen und People of Color als „Opfer“ im Blick haben, werden die Auswirkungen von Rassismus auf die Sozialisation weiß positionierter Menschen betrachtet. Auch wenn klar ist, dass es keine „Rassen“ gibt, sind Kategorisierungen von Menschen auf Grund von Hautfarbe eine Realität. Während Schwarze Menschen strukturell ethnisiert und als anders markiert werden, wird der Gegenentwurf, der diese rassistischen Konstruktionen erst möglich macht – das Weiß Sein – strukturell ausgeblendet und mit ihm alle Privilegien und Ungleichheiten, die damit einhergehen.
Um dies besser zu verstehen, versuchten die Mitglieder unter Anleitung von Gandhi Chahine eigene Erfahrungen in Bezug auf Alltagsrassismus zu reflektieren. Hier gab er als Beispiel, dass weiße Menschen sich schon im Kindesalter selbstverständlich in Büchern, Filmen und Liedern repräsentiert sehen, während Schwarze und andere People of Color kaum als selbstverständlich Anwesende auftauchen.

Zudem wurden verschiedene Workshops angeboten, um zu lernen wie non-fomales Lernen in der interkulturellen Arbeit umgesetzt werden kann .

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