Hagener Migranten als Medienmacher – Menschen mit Migrationshintergrund veröffentlichen Integrationszeitschrift

Projektträger: Caritasverband Hagen e.V.

Kooperationspartner: Büro für Gestaltung – Diplom Designer Christof Becker, Journalistin Christine Lanwehr, Maßnahme BAE Reha (Berufsausbildung außerhalb einer Einrichtung für Menschen mit psychischer Erkrankung)

Die Meldungen aus Fernsehen und Zeitung sind geprägt von Nachrichten über die Schwierigkeiten bei der Integration von Zuwanderern und geflüchteten Menschen und werden beeinflusst von Ängsten der Aufnahmegesellschaft. Diese Nachrichten werden erstellt von Angehörigen der Aufnahmegesellschaft. Innerhalb der Meldungen wird dabei oft über die Menschen, die neu nach Deutschland/ Hagen kommen gesprochen. Die Perspektiven, Geschichten und Meinungen von Zuwanderern und Geflüchteten kommen dabei zu kurz. Das Projekt „Hagener Migranten als Medienmacher – Menschen mit Migrationshintergrund veröffentlichen eine Integrationszeitschrift“ hat Menschen mit Migrationshintergrund eine Möglichkeit geboten, ihre Perspektive hörbar/ lesbar zu machen. Innerhalb der Geschichten sollen Migranten darüber berichten dürfen, was für sie Integration oder Heimat ist/ was sie schwierig bei der Integration finden/ was geholfen hat/ was sie sich für die Zukunft wünschen/ was sie vermissen/ was sie in Deutschland/ Hagen beobachten. Vielleicht kann diese Zeitschrift auch neuen Geflüchteten oder Zuwanderern Mut machen und Tipps geben als auch einer deutschen Leserschaft einen Spiegel vorhalten. Das Projekt erfolgte partizipativ – in gemeinsamen Redaktionssitzungen konnten die „Journalist*innen“ an der Entwicklung der Zeitschrift teilhaben. Sie konnten die Zeitschrift durch eigene Geschichten nicht nur mitgestalten, sondern auch durch ihre Ideen hinsichtlich der Namensgebung als auch wie umfangreich sie sein sollte und welche Geschichten, Bilder oder Themen darin vorkommen sollten usw beeinflussen.

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